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Wenn Männer an Brustkrebs erkranken, haben sie vor den Untersuchungen meist noch nicht einmal davon Kenntnis gehabt, dass diese Erkrankung auch beim Mann vorkommt. Oft wurden erste Anzeichen der Krankheit aus diesem Unwissen heraus ignoriert, mit der Folge, dass die Krankheit bereits fortgeschritten ist und die Prognose sich unnötigerweise verschlechtert hat.

Wenn betroffene Männer dann nach einer optimalen Versorgung für ihre Krankheit suchen, müssen sie feststellen, dass die Behandlungskonzepte vom Brustkrebs bei Frauen übernommen werden, obwohl es kaum gesicherte Erkenntnisse über die Wirksamkeit und Nebenwirkungen beim Mann gibt.

Auch die Möglichkeiten, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen und so gegenseitige Unterstützung zu erfahren, sind sehr gering, denn in Deutschland erkranken jährlich nur ca. 600 Männer an Brustkrebs. Zudem wird diese Krankheit in der Öffentlichkeit in der Regel als reine Frauenkrankheit wahrgenommen, so dass viele erkrankte Männer ihre Krankheit verbergen.

Um betroffene Männer in dieser besonderen Situation zu unterstützen, hat im Jahr 2010 die Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH) - eine der ältesten und größten Krebs-Selbsthilfeorganisationen Deutschlands - ein bundesweites Netzwerk für Männer mit Brustkrebs initiiert, aus dem im Jahr 2014 der eingetragene Verein "Netzwerk Männer mt Brustkrebs e.V." entstanden ist.

Sollten Sie Interesse daran haben, sich dem Verein anzuschließen, so finden Sie hier alle Kontaktmöglichkeiten: www.brustkrebs-beim-mann.de/kontakt/

Zum SeitenanfangSeite druckenLetzte Änderung: 03.05.2015

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